Blick zurück auf 2018

Ein ereignisreiches Jahr mit vielen schönen Projekten und neuen Kunden geht zu Ende und es geht voller Elan in das kommende Jahr.

Im Frühjahr erhielt ich eine Anfrage vom Dorling Kindersley-Verlag. Im Januar 2019 wird das von mir übersetzte Buch „Computer, Informatik, Internet für Eltern“ erscheinen. Ein weiteres „Spiele mit Python“, das im Februar erscheint, habe ich lektoriert. Beides sehr spannende Projekte, die ich direkt in InDesign übersetzt bzw. bearbeitet habe.

 

Im kommenden Jahr möchte ich das Lektoratsgeschäft ausbauen. Im März 2019 geht es daher auf die Schulung „Basismodul Revision“, dem sich das Aufbaumodul „Lektorat“ anschließen wird. Die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH bietet diese Fortbildung an, die mit einem Zertifikat abschließen wird.

Ich freue mich auch darüber, dass es mit der Zusammenarbeit mit Leinhäuser Language Services, die bei einem Gespräch beim BDÜ Neujahrsempfang in München begann, so gut läuft. Es macht wirklich Spaß für das professionelle Leinhäuser-Team zu arbeiten.

Ich wünsche allen meinen Kunden einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Ich bin gespannt, was es alles bringen wird.

Leistungskatalog erweitert

Als der Verlag Dorling Kindersley bei mir anfragte, ob ich auch direkt in Indesign übersetzen würde, war ich erst skeptisch. Ich hatte zwar schon oft mit Bildbearbeitungsprogrammen gearbeitet, aber meistens nur, um Screenshots zu bearbeiten oder Werbematerialien zu erstellen. Vor allem die Anschaffungskosten scheute ich natürlich. Da mich das Buchprojekt aber gereizt hat, habe ich mich auf Info-Tour ins Internet begeben. Wie fast alle großen Programme gibt es Adobes InDesign jetzt auch als Abo-Modell, sodass ich also speziell für dieses Projekt für drei Monate InDesign abonniert habe. Verlängerung optional.
Nach einer kurzen Einarbeitungsphase mit Feedback und Tipps aus der Herstellungsabteilung des Verlags hatte ich schnell raus, wie InDesign für uns Übersetzerinnen einzusetzen ist.

Nun bin ich bereits bei Projekt Nr. 2 – einem Lektorat – mit diesem Programm und ich hoffe, es werden noch viele mehr.

Translate Better 2018

So gemächlich wie das Arbeitsjahr begann, so schnell hat es Fahrt aufgenommen. Neue Kunden sind hinzugekommen und mit ihnen interessante Projekte. Zum Glück hatte ich bereits in den ersten Wochen des Jahres einige Fortbildungen geplant, denn sonst hätte ich mich angesichts meines vollen Schreibtischs wohl nicht auf Weg nach Groß-Behnitz zum zweitägigen BDÜ-Seminar TRANSLATE BETTER 2018 gemacht. Hier in der abgeschiedenen Atmosphäre des Landgut Stober haben sich 50 deutsche und englische Muttersprachler getroffen, um ihre schriftliche Ausdrucksmöglichkeiten in der jeweiligen Muttersprache zu erweitern und häufige Übersetzungsprobleme zu diskutieren.
Es waren zwei sehr arbeitsintensive Tage, von denen ich sehr viel in meine tägliche Arbeit mitgenommen habe.

Landgut Stober

Jahresrückblick

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende! Mittlerweile ist die dritte Ausgabe des BayernInfo unter der Ägide von Norma Keßler und mir erschienen. Die Redaktionsarbeit macht sehr viel Spaß und ich überlege mir, nicht doch mehr in dieser Richtung tätig zu werden. Vielleicht ist auch das Thema „Leichte Sprache“ ein neues Betätigungsfeld für mich. Ich lese gerade das Buch von Krishna-Sara Helmle dazu – quasi als Entscheidungshilfe.

„Mobiles Arbeiten“ war heuer das Thema bei den Schmerlenbacher Tagen, eine Fortbildungsveranstaltung des BDÜ LV Bayern, die zum Jahresschluss traditionell in meinem Kalender steht. Die Möglichkeiten des digitalen Nomadentums sind zwar vielfältig, aber der Tausch des heimischen Arbeitsplatzes mit einem Platz an der Sonne ist und bleibt immer auch ein bisschen ein Abenteuer.

Ich wünsche allen Kunden sowie allen Kolleginnen und Kollegen ein besinnliches
und frohes Fest sowie ein erfolgreiches Neues Jahr.

Öfter mal was Neues

Als Übersetzerin ist Sprache mein Metier und so liegt es nahe, dass ich auch gerne mit Texten arbeite und diese gestalte. Als in meinem Berufsverband eine neue Redakteurin für die Mitgliederzeitschrift BayernInfo gesucht wurde, habe ich daher nicht lange gezögert und diese Aufgabe gerne übernommen. Die erste Ausgabe, die ich zusammen mit meiner Kollegin Norma Keßler verantworte, ist bereits erschienen und die Arbeiten für die nächste Ausgabe sind schon wieder in vollem Gang.

BusinessKnigge

Seit einigen Jahren veröffentlicht der BDÜ Landesverband Bayern für Geschäftskunden, die sich auf unterhaltsame Weise über den „richtigen“ Umgang mit Geschäftspartnern informieren möchten, die sogenannten BusinessKnigge. Mittlerweile liegen sie für acht verschiedene Länder vor. Neu hinzugekommen ist nun ein BusinessKnigge auf Englisch für den Umgang mit uns Deutschen, an dem auch ich mitgewirkt habe.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Upgrade auf Studio 2017

SDL_Trados_Studio_Web_Icons_01

Nachdem ich ein paar Webinare besucht hatte, war mir klar, dass ich die neuen Features von Studio 2017  – vor allem Match-Optimierung und die Möglichkeit der Einbindung einer eigenen MÜ – nutzen möchte. Der Umstieg hat problemlos geklappt, sodass ich nahtlos weiterarbeiten konnte.

Übersetzer 4.0

Was bringt mir in meinem Übersetzeralltag eine Spracherkennungssoftware? Dieses Thema war unter anderem Gegenstand der Schmerlenbacher Tage, die der BDÜ LV Bayern alljährlich zum 1. Adventswochenende abhält. Spracherkennungssoftware kann nicht nur mit ein bisschen Training Routinearbeiten übernehmen und damit schmerzende Handgelenke und Schultern entlasten, man kann mit etwas Übung auch seine komplette Arbeitsweise umstellen und statt zu tippen nur noch diktieren. Alternativ kann man sich auch seine Übersetzung vorlesen lassen und somit die bildschirmmüden Augen schonen. Bei dem Ausblick in die Zukunft des Übersetzeralltags darf natürlich auch die maschinelle Übersetzung nicht fehlen. Während die allseits bekannten Systeme wie GoogleTranslate und Co. uns weder Konkurrenz noch Hilfe sind, können maschinelle Übersetzungssysteme, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind, von uns mit Daten gefüttert werden und dadurch ständig dazulernen, durchaus eine Unterstützung sein. Allerdings ist die Einrichtung einer solchen „Engine“ mit sehr hohen Kosten verbunden und für einen Einzelübersetzer eher nicht zu realisieren. Die Teilnehmer des Workshops erfuhren zudem, welche anderen Methoden zur Produktionssteigerung CAT-Tools für den Übersetzeralltag bieten.

Die Nähe zu Büchern

Nicht nur bcsm_Thema_2_Hirschberg_55e4a10c60eruflich, sondern auch in meiner Freizeit dreht sich vieles um Sprache und damit auch um Bücher. Seit vielen Jahren leite ich die Bücherei in unserem kleinen Ort und zu einer meiner Lieblingsfortbildungen gehört die Jahrestagung des Sankt Michaelsbunds auf Schloss Hirschberg bei Beilngries. Hier geht es drei Tage lang um Büchereiarbeit, Novitätenvorstellungen und Trends auf dem Buchmarkt. Sehr interessant war auch die Autorenbegegnung mit Dr. Tanja Kinkel, die die Teilnehmer in die Recherchearbeiten zu ihren zahlreichen Büchern einführte und natürlich aus ihrem neusten Buch las.

Veränderung ist auch Chance

Auch nach 30 Berufsjahren kann man sich nicht einfach zurücklehnen und darauf hoffen, dass der über viele Jahre gewachsene Kundenstamm einem gewogen bleibt. Zu viele Veränderungen sind möglich. Der Verlag wird von einem anderen aufgekauft und es ändert sich damit die gesamte Struktur. Die Lektorin wechselt und bringt ihre „eigenen“ Übersetzerinnen mit. Oder der Verlag vergibt vermehrt Übersetzungs- und Lektoratsaufgaben an externe Agenturen.
Manchmal ist eine solche Veränderung aber auch eine Chance. Glück, wenn genau in einem solchen Moment auf Empfehlung einer Kollegin ein neuer Kunde anklopft, der auch noch exakt zu Sprache und Fachgebiet passt.
Wer aber nicht auf sein Glück bauen will, nutzt diese Zeit für Akquise bei alten wie bei potenziellen neuen Kunden. Oder besucht Seminare und Messen, die sich nicht nur zur Weiterbildung, sondern auch zum Networking nutzen lassen.

Neue Kunden werden nicht lange auf sich warten lassen …