Archiv der Kategorie: Fortbildung

Die BDÜ-Konferenz: das Highlight im November

Ende November ging es dann endlich nach Bonn zu dem Event in unserer Branche: zur BDÜ-Konferenz: Übersetzen und Dolmetschen 4.0. Drei Tage waren vollgepackt mit Fachvorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen.

Unter den über 1000 Teilnehmern  habe ich sehr viele Kolleginnen und Kollegen getroffen. Netzwerken und gute Gespräche gehören einfach zu solchen Konferenzen. Für die „Schreibtischtäter“ unter uns eine willkommene und notwendige Ergänzung des beruflichen Alltags.

Der BDÜ-Fachverlag hat eine großartige Arbeit bei der Organisation und der Wahl des Veranstaltungsorts – das World Conference Center in Bonn –  geleistet und dafür gesorgt, dass auch das leibliche Wohl der Teilnehmenden nicht zu kurz kam.

Seminarreihe „Revision“ Teil 2

Um diese Seminarreihe für mich abzuschließen, ging es Ende Oktober nach Köln zum Aufbaumodul „Lektorat“. Kompetent gestaltete Henrike Doerr das zweitägige Seminar, in dem sie unse uns nicht nur die Unterschiede zwischen Korrektorat und Übersetzungslektorat vermittelte, sondern auch die Merkmale guter Texte aufzeigte und uns zahlreiche Tipps und Tricks rund ums Lektorieren gab. Manche von uns hatten bereits Lektoratsaufträge ausgeführt, andere waren Neulinge – dementsprechend anregend war in den Pausen auch der Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 

Die Seminarreihe ist ein hervorragend organisiertes Angebot des BDÜ Fachverlags mit erstklassigen Dozentinnen, die ich nur allen wärmstens empfehlen kann.

Seminarreihe „Revision“

Nachdem ich 2018 immer zu spät mit meiner Annmeldung war, hat es jetzt im März endlich geklappt! Die 2-tägige Schulung bei Dr.  Carmen Canfora und Angelika Ottmann war die Anreise nach Mannheim wert.  Dieser professionell aufgebaute Workshop lieferte theoretische wie praktische Anleitungen für Übersetzer*innen, die auch als Revisor*innen arbeiten möchten.

Das Basiszertifikat habe ich in der Tasche, ein oder zwei Aufbaumodule werde ich  aber sicherlich noch dazu buchen, wenn ich einen Platz ergattere….

Translate Better 2018

So gemächlich wie das Arbeitsjahr begann, so schnell hat es Fahrt aufgenommen. Neue Kunden sind hinzugekommen und mit ihnen interessante Projekte. Zum Glück hatte ich bereits in den ersten Wochen des Jahres einige Fortbildungen geplant, denn sonst hätte ich mich angesichts meines vollen Schreibtischs wohl nicht auf Weg nach Groß-Behnitz zum zweitägigen BDÜ-Seminar TRANSLATE BETTER 2018 gemacht. Hier in der abgeschiedenen Atmosphäre des Landgut Stober haben sich 50 deutsche und englische Muttersprachler getroffen, um ihre schriftliche Ausdrucksmöglichkeiten in der jeweiligen Muttersprache zu erweitern und häufige Übersetzungsprobleme zu diskutieren.
Es waren zwei sehr arbeitsintensive Tage, von denen ich sehr viel in meine tägliche Arbeit mitgenommen habe.

Landgut Stober

Jahresrückblick

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende! Mittlerweile ist die dritte Ausgabe des BayernInfo unter der Ägide von Norma Keßler und mir erschienen. Die Redaktionsarbeit macht sehr viel Spaß und ich überlege mir, nicht doch mehr in dieser Richtung tätig zu werden. Vielleicht ist auch das Thema „Leichte Sprache“ ein neues Betätigungsfeld für mich. Ich lese gerade das Buch von Krishna-Sara Helmle dazu – quasi als Entscheidungshilfe.

„Mobiles Arbeiten“ war heuer das Thema bei den Schmerlenbacher Tagen, eine Fortbildungsveranstaltung des BDÜ LV Bayern, die zum Jahresschluss traditionell in meinem Kalender steht. Die Möglichkeiten des digitalen Nomadentums sind zwar vielfältig, aber der Tausch des heimischen Arbeitsplatzes mit einem Platz an der Sonne ist und bleibt immer auch ein bisschen ein Abenteuer.

Ich wünsche allen Kunden sowie allen Kolleginnen und Kollegen ein besinnliches
und frohes Fest sowie ein erfolgreiches Neues Jahr.

Übersetzer 4.0

Was bringt mir in meinem Übersetzeralltag eine Spracherkennungssoftware? Dieses Thema war unter anderem Gegenstand der Schmerlenbacher Tage, die der BDÜ LV Bayern alljährlich zum 1. Adventswochenende abhält. Spracherkennungssoftware kann nicht nur mit ein bisschen Training Routinearbeiten übernehmen und damit schmerzende Handgelenke und Schultern entlasten, man kann mit etwas Übung auch seine komplette Arbeitsweise umstellen und statt zu tippen nur noch diktieren. Alternativ kann man sich auch seine Übersetzung vorlesen lassen und somit die bildschirmmüden Augen schonen. Bei dem Ausblick in die Zukunft des Übersetzeralltags darf natürlich auch die maschinelle Übersetzung nicht fehlen. Während die allseits bekannten Systeme wie GoogleTranslate und Co. uns weder Konkurrenz noch Hilfe sind, können maschinelle Übersetzungssysteme, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind, von uns mit Daten gefüttert werden und dadurch ständig dazulernen, durchaus eine Unterstützung sein. Allerdings ist die Einrichtung einer solchen „Engine“ mit sehr hohen Kosten verbunden und für einen Einzelübersetzer eher nicht zu realisieren. Die Teilnehmer des Workshops erfuhren zudem, welche anderen Methoden zur Produktionssteigerung CAT-Tools für den Übersetzeralltag bieten.

Die Nähe zu Büchern

Nicht nur bcsm_Thema_2_Hirschberg_55e4a10c60eruflich, sondern auch in meiner Freizeit dreht sich vieles um Sprache und damit auch um Bücher. Seit vielen Jahren leite ich die Bücherei in unserem kleinen Ort und zu einer meiner Lieblingsfortbildungen gehört die Jahrestagung des Sankt Michaelsbunds auf Schloss Hirschberg bei Beilngries. Hier geht es drei Tage lang um Büchereiarbeit, Novitätenvorstellungen und Trends auf dem Buchmarkt. Sehr interessant war auch die Autorenbegegnung mit Dr. Tanja Kinkel, die die Teilnehmer in die Recherchearbeiten zu ihren zahlreichen Büchern einführte und natürlich aus ihrem neusten Buch las.

„Regulatorisches“ Englisch

Im Dschungel aufsichtsrechtlicher Texte den Überblick behalten … Das hörte sich erst mal nicht so spannend an, vor allem wenn man von Rechtstexten lieber die Finger lässt. Der Referent Ralf Lemster brachte jedoch Aspekte ins Spiel, die mir als Finanzübersetzerin sicherlich künftig helfen werden, wenn ein Finanztext mal wieder etwas rechtslastiger ist. Besonders interessant und zugleich erschreckend war für mich, dass man sich auf offizielle Übersetzungen nicht unbedingt verlassen kann –  was der Referent anhand einiger Beispiele auch überzeugend belegte. Ich bin nun also vorgewarnt und prüfe lieber zwei Mal, bevor ich hier allem und jedem Glauben schenke.

Besser Übersetzen!

moodlelogo

Sechs Wochen lang an einem Online-Seminar auf der Moodle-Plattform teilnehmen, Texte lesen, Hausaufgaben machen, chatten…. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es mir gelingen würde, neben dem normalen Arbeitsalltag die Zeit für diese Fortbildung abzuknapsen. Doch es funktionierte erstaunlich gut und ich war begeistert von dieser Art des Lernens. Ziel des vom 27. Oktober bis 7. Dezember 2015 dauernden Seminars war es, die eigene Arbeitsweise zu hinterfragen, das Handwerkszeug zu schärfen und Strukturen besser zu verstehen. Intuitives Wissen wurde so mit Handfestem (Grammatik, Sprachvergleich, Wortschatzproblematiken) unterfüttert, um nicht nur besser, sondern auch bewusster zu übersetzen.

Vielen Dank an Dr. Ina Pfitzner für dieses aufschlussreiche Seminar.